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Weiße Pompons

Warum ich das hier mache…

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Erinnerst du dich an diese ganzen wundervollen Frauen in meinem Umfeld, von denen ich dir erzählt habe?

Nun... auf dem Weg zu meinen Fühlsraum habe ich mit fast niemanden aus meinem Umfeld über meine Gefühle, Gedanken und Fragen-über-den-Sinn-meines-Lebens gesprochen. Auch nicht mit ihnen.

 

Vieles von dem, was in dieser Zeit in mir passiert ist, war so intim, so verletzlich.

Aber … mittlerweile denke ich, dass es wunderschön gewesen wäre, in dem Moment, als ich bereits gespürt habe, dass die Antwort in mir liegt, dies mit anderen teilen zu können.

Mit anderen Frauen, die meine Gefühle und Gedanken einfach selbst nur zu gut kennen. Die nicht bewerten und vor allem nichts verbessern wollen.

Andere Frauen, die einfach da sind und zuhören, oder denen ich zuhören darf.

Warum ich das hier mache…

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Hereinspaziert

Stell dir vor, du trittst in meinen Raum. Schaust dir an, wie ich meinen Weg gehe. Vielleicht findest du dich da irgendwo wieder.

Es ist das erste Mal für mich, dass ich die Tür öffne.

 

Das ist mein persönlicher Weg. Gedanken, durch die ich selbst gegangen bin und Schritte, die sich für mich bewährt haben.

Aber... (und das ist mir sehr wichtig) was dieser Weg in dir bewegt, kann ich nicht vorhersehen.

Du gehst ihn nicht wie ich. Du gehst ihn mit mir. Auf deine wundervolle Art und in deiner Geschwindigkeit.

Diese Reise könnte sich so anfühlen...

Und dann machst du es dir gemütlich.

Ich glaube irgendwann entsteht da etwas in dir. Der Zugang zu deinem tiefen Inneren.

Du triffst dann vielleicht Entscheidungen, die sich nicht nur logisch anhören, sondern sich richtig stimmig anfühlen.

 

Es sind diese kleinen, fast unscheinbaren Momente, in denen du merkst, dass du dich nicht mehr selbst verlässt.

Und irgendwie verändert sich darüber mit der Zeit etwas.


Weil du dich immer wieder selbst mitbekommst und andere wunderbare Frauen dich darin manchmal spiegeln.

Vielleicht reagierst du dann nicht mehr nur. Vielleicht wählst du dann.

Vielleicht funktionierst du dann nicht mehr nur. Vielleicht fühlst und handelst du dann nach dieser spürbaren Intuition.

Und manchmal bleibt es nicht nur bei diesen Momenten. 

Manche Themen wollen mehr Raum. Und dann nehmen sie sich den.

Erst öffnest du deine Tür.

Vielleicht beginnt es für dich ganz unspektakulär damit, dass du merkst, wie müüüüde du eigentlich bist.

Oder wie angespannt dein Körper ist, ohne dass du es die ganze Zeit benennen konntest.

Du klopfst also an. Nicht irgendwo im Außen, sondern wirklich ganz bei dir. 

Du stehst vor deiner Tür und öffnest sie. Vielleicht seit lange Zeit wieder, vielleicht zum allerersten Mal.

Vielleicht spürst du deinen Körper wieder, deine Bedürfnisse, deine Grenzen. 

Nicht um direkt dein ganzes Leben im Handumdrehen zu verändern, sondern um dich überhaupt erstmal wahrzunehmen.

Und das allein bewegt sooo viel. Vor allem deshalb, weil du hier nicht allein bist.

Dann schaust du hin.

Also du setzt dich erst einmal in deinen entdeckten Raum und schaust dich ganz genau um. 

Was ist da eigentlich los in mir? Was steht hier denn schon so lange rum, dass ich es gar nicht mehr hinterfrage?

So erkennst du vielleicht alte Muster. Erwartungen, die du übernommen hast, oder innere Stimmen, die vielleicht gar nicht deine sind.

Und manchmal sagt jemand anderes genau das, was du selbst nicht in Worte fassen konntest.

Vielleicht merkst du dann, wo du dich selbst unter Druck setzt, wo du zu verbissen bist und wo du dich selbst kontrollierst.

 

Vielleicht deinen Alltag, deinen Körper und sogar deine Gefühle.

Und indem du einfach nur hinschaust, beginnt sich etwas zu bewegen.

Nicht, weil du dich zwingst, sondern weil Dinge sich eben verwandeln, wenn du

sie annimmst. 

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Lass unsere Gedanken gemeinsam kreisen.

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Wie mein Fühlsraum entstand...

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Wie schon gesagt, eigentlich war er schon immer da. Aber irgendwie wusste ich lange nichts von ihm.

 

Ich dachte immer, ich müsste mir etwas aufbauen, etwas erschaffen. Oder mich einfach besser sortieren, mein Leben noch besser organisieren. Mich vielleicht sogar neu erfinden.

 

Dabei war da längst ein Raum in mir, der so schön ist und mir all das gibt, was ich so lange gesucht habe. Ich hatte die Tür nur nicht bemerkt.
 

Irgendwann saß ich mit meiner Cousine zusammen und hab sie gefragt: „Ist das bei dir auch alles so stressig? Dieses ständige Husseln? Dieses Gefühl, dass alles irgendwie drunter und drüber geht?“

Und sie sagte: „Ja klar. Das ist bei allen so.“ Wow, ihre Antwort hatte für mich so eine Kraft.


Ich dachte immer, ich bin einfach zu schwach, zu chaotisch. Vielleicht auch zu sensibel und sicherlich viel zu naiv, um mein sehr komplexes Leben bewältigen zu können.

Was meine Cousine sagte, gab mir zu denken. So fragte ich noch viel mehr Frauen in meinem Umfeld.


Aber diese vielen, in meinen Augen, starken, organisierten, inspirierenden Frauen, die scheinbar alles so viel besser im Griff hatten, als ich, antworteten mir ähnlich. Sie fühlen also ähnlich.

Wir können doch unmöglich alle zu schwach sein. Mein Gedanke war: "Dann liegt es vielleicht gar nicht an mir?"

Ich dachte zuerst, ich müsste herausfinden, was ich eigentlich will, oder wie ich aktiv etwas an meiner Überlastung ändern kann. Ist es ein neuer Job? Neue Kita? Neue Lebensweise? Irgendwas justieren, damit sich alles leichter anfühlt.

Dann kam die größere Frage: Wer bin ich eigentlich? Und die ehrliche Antwort war: Ich hab keinen Plan wer ich bin.

 

Das saß so tief und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass da mehr hinter steckt.

Ich hab Dinge ausprobiert, wollte etwas verändern und wusste überhaupt nicht, wo ich anfangen soll. Bis ich gemerkt habe: Ich suche immer nur im Außen und ich bin noch gar nicht bei mir gewesen.

Als ich dann angefangen habe, wirklich nach innen zu gehen, um mich wirklich zu spüren, da begann etwas krasses.

 

Da entdeckte ich meinen Fühlsraum.

Ganz ehrlich...

ich würde mich so freuen, dich kennenzulernen.

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